Viele Spieler stellen sich vor dem nächsten Casinobesuch fundamentale Fragen zum Regelwerk. Die weitverbreitete Sorge bezüglich der Kartenzählen Illegalität hält sich seit Jahrzehnten hartnäckig in der Öffentlichkeit. Hollywood-Filme suggerieren oft, dass diese Taktik direkt zu einer Verhaftung führt, doch die reale Situation sieht deutlich anders aus.
Rein rechtlich gesehen handelt es sich beim reinen Zählen der Karten im Kopf um keine Straftat. Man nutzt lediglich sein Gehirn, um sich die bereits ausgegebenen Karten zu merken und Wahrscheinlichkeiten zu berechnen. Da kein Betrug im Sinne von technischen Hilfsmitteln oder manipulierten Karten vorliegt, greifen die Gesetze gegen herkömmlichen Diebstahl oder Betrug in den allermeisten Ländern nicht.
Das Hausrecht und die Konsequenzen
Trotz der rechtlichen Grauzone haben Spielbanken ein mächtiges Werkzeug zur Hand, um sich vor mathematisch versierten Spielern zu schützen: das private Hausrecht. Casinos sind gewinnorientierte Unternehmen und müssen keine Gäste bedienen, deren Spielweise ihnen Verluste beschert. Wird ein Spieler beim systematischen Zählen ertappt, schicken die Sicherheitsmitarbeiter ihn in der Regel einfach nach Hause und erteilen ein lebenslanges Hausverbot.
